Systemische Therapie

Systemische Therapie Aufbaukurs (DGSF)

Nur möglich mit dem Abschluss: „Systemische (integrative) Beratung (DGSF)“
Sowie Nachweis der biografischen Selbsterfahrung (mind. 40 Ustd)

In dieser Weiterbildung vermitteln wir bereits ausgebildeten DGSF-anerkannten Systemischen BeraterInnen die Kompetenzen (bezüglich Haltung, Theorie und Methodik), die es benötigt, den DGSF-anerkannten Abschluss „Systemische Therapie“ zu erlangen.

Wenn Sie eine Weiterbildung abgeschlossen haben, die nicht DGSF-anerkannt ist, nutzten Sie unsere Möglichkeit für einen Quereinstieg und lassen sich von uns beraten!

ESSEN – HAMBURG


Einführung

Systemisch - Integrative Beratung/Therapie
Aufbauend auf den Erfahrungen der Weiterbildung systemisch-integrative Beratung haben sie im 1-jährigen Lehrgang für Fortgeschrittene die Gelegenheit ihre praktischen und theoretischen Kenntnisse in systemischer Hinsicht zu erweitern und zu vertiefen sowie die therapeutische Haltung reifen zu lassen.

Der Selbsterfahrungsanteil bezieht sich jetzt auf die professionelle Rolle des/der therapeutischen Begleiters/in. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf Reflexion und Training von Anwendung und Umsetzung der vermittelten Inhalte und Methoden.

Theoretische Kenntnisse, therapeutische Basisfertigkeiten und Interventionstechniken werden praxisgerecht weiterentwickelt und vertieft. Dazu gehören: die therapeutische Grundhaltung, der therapeutische Prozess, Beziehungsmusterdiagnostik, systemische Gesprächsführung und Gestaltung therapeutische Interventionen bei unterschiedlichen klinischen Störungsbilder.

Ein intensives Methodentraining zielt auf den Erwerb größerer Sicherheiten sowie die komplexe Handhabung integrativer Elemente ab, die z.B. bei intrapsychischen Dynamiken, Symptomatiken, Traumata und Mehrgenerationskonflikte etc. dienlich sind.

Wenn Sie „Systemische TherapeutIn“ werden möchten, bieten wir Ihnen ein methoden- und schulenübergreifendes Konzept und somit eine moderne, methodenreiche und sehr praxisorientierte Weiterbildung an, die von zertifizierten Lehrtherapeuten mit hoher Professionalität geleitet wird. Besonderheit in dieser Ausbildung ist das aufeinander bezogene und kontinuierliche Arbeiten von TeilnehmerInnen und LehrtherapeutInnen im Rahmen einer festen Ausbildungsgruppe. Jede Gruppe wird von einem Lehrtherapeuten-Team über die gesamte Ausbildung begleitet.

In der Supervision wird während der Ausbildungszeit die systemische Arbeit der TeilnehmerInnen durch einen Lehrtherapeuten supervidiert.

In der Peergruppenarbeit findet kollegialer Austausch der TeilnehmerInnen sowie die Auswertung der systemischen Praxis statt. Die Peergruppe soll auch Unterstützung in der persönlichen Entwicklung sein. Gemeinsames Literaturstudium und Methodentraining fördert die theoretische Diskussion und praktische Kompetenz.

Systemische Selbsterfahrung, gegebenenfalls Eigentherapie erweitern die persönliche und berufliche Kompetenz. Die Reflexion der persönlichen Entwicklung bekommt über den gesamten Ausbildungszeitraum eine besondere Bedeutung.

 

Zielgruppe und Voraussetzungen

Die Weiterbildung wendet sich an Teilnehmerinnen unserer Weiterbildung in ‚Systemischer Beratung‘, die sich vertiefende systemisch-therapeutische Kompetenzen aneignen möchten.

Unser Angebot richtet sich an AkademikerInnen aus dem sozialen Bereich wie z.B., Dipl.-PsychologInnen, Diplom-SozialpädagogInnen, TheologInnen, LehrerInnen, , Master, Bachelor,… sowie an Menschen mit Berufsabschlüssen aus dem sozialen Bereich wie z.B.: ErzieherInnen,….

Eingangsvoraussetzungen

Eingangsvoraussetzungen für die Teilnahme an der Weiterbildung sind

Zugang A)

Hochschulabschluss mit sozial-/humanwissenschaftlicher Ausrichtung und psychosoziale Praxiserfahrungen und Abschluss einer DGSF-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung“

oder

Zugang B)

ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen Bereich und zusätzlich eine abgeschlossene beraterische oder therapeutische Aus-/ Weiter-bildung im Umfang von mind. 200 UE und Abschluss einer DGSF-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung“

oder

ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen Bereich und mind. 3-jährige beraterische und/oder therapeutische Berufstätigkeit im klinischen Kontext oder im Bereich Therapie/Familientherapie und Abschluss einer DGSF-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung“

sowie:

Möglichkeit zur Umsetzung Systemischer Therapie während der Weiterbildung. Sowie:
Nachweis der biografischen Selbsterfahrung (mind. 40 Ustd)

 

Ausnahmeregelungen werden nach Prüfung entschieden!

 

Ziele der Weiterbildung:

Zur qualitativ guten und effektiven Therapie gehört:

  • Erkennen von Systemen, Verhaltensmustern und Kommunikationsstrukturen
  • Erkennen und Aufdecken von Störungen und ihren Begründungszusammenhängen
  • Entwickeln von ressourcenorientierten Handlungsperspektiven
  • Techniken und Methoden der Therapiepraxis und ihre Anwendung
  • Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
  • Reflexion eigener Anteile in der KlientIn-TherapeutIn-Beziehung

Stundenverteilung:

100 UE Theorie und Methoden (protokolliert)
50 UE Selbsterfahrung
60 UE Supervision
50 UE Peergruppenarbeit
130 UE Falldokumentation

 

 

 

Termine und Anmeldung

Die Starttermine für:

Essen: Mai 2018

Hamburg: Mai 2019

Anmeldung:
klicken sie hier

oder vereinbaren Sie direkt ein unverbindliches Informationsgespräch
(Tel.: 0201.8777374)

Weiterbildungsrahmen , Kosten, Finanzierung:

Folgender Rahmen gilt für alle Standorte:

Beispiel Essen
Kursnummer: ST_05_18_Essen
Start: 0X.XX.200X
Dauer: 1 Jahr
Unterricht:
Fr. 18.00-21.00Uhr, Sa. 9.00 - 18.15 Uhr, So. 9.00 - 14.00 Uhr
Gesamtkosten: 2640 € ohne Fachliteratur, Unterkunft u. Verpflegung,
24 Raten à 220,00 €
Kursort:
Essen
Abschluss: Zertifikat (DGSF)
TeilnehmerInnenzahl: Min. 10/Max. 20

Der Bildungsscheck (NRW)und andere Förderinstrumente können gegebenenfalls angerechnet werden.

Zertifikat , Abschluss: 

Institut 

DGSF: siehe DGSF-Richtlinien