Das Leitbild

 

Menschliche Annahme, gegenseitige Achtung, Wohlwollen, Wertschätzung und Verlässlichkeit unabhängig von Herkunft, Religion und sexueller Orientierung sind die Grundwerte unserer Arbeit.


Das Angebot für unsere Kund*innen besteht in erster Linie aus Weiterbildungsangeboten. Darüber hinaus bieten wir Beratung, Therapie, Coaching und Supervision an.


Gemeinsam mit den Dozent*innen, die für das Institut tätig sind, entwickeln wir neue Konzepte und Methoden im psycho-sozialen Kontext.


In dem Glauben, dass Weiterbildung und Lehre eng mit Veränderungen im Leben der Lernenden und Lehrenden verknüpft sind, sowie Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden, die sozialen Einstellungen und das individuelle gesellschaftliche Engagement haben, orientiert sich der Lehr-Lern-Prozess an den formulierten Lernzielen. Die Lernziele werden konsequent weiterentwickelt und im Lehr-Lern-Prozess transparent gehalten.
Durch unser Weiterbildungsangebot wollen wir dabei unterstützen, individuelle Ressourcen zu aktivieren und Wahlmöglichkeiten zu erweitern. Hiermit können unsere Kund*innen ihre Handlungskompetenz im beruflichen und privaten Kontext komplettieren. Wir gehen davon aus, dass Bildungsprozesse für unsere Dozent*innen ebenso gewinnbringend sein können wie für die Kund*innen.


Wir wollen in der Auseinandersetzung mit therapeutischen Konzepten und Methoden, interdisziplinär und experimentierfreudig arbeiten und Neues entwickeln und in Bewährtes integrieren.
Wir vertreten einen praxisorientierten und erlebnisbetonten Ansatz, der von Freude und Motivation an der Arbeit und der Begegnung mit Menschen geprägt wird. Wir sind begeistert von der Kreativität psychodramatischer und systemischer Ideen und davon, wie Kommunikation, Begegnung und Handlung neue Perspektiven und Konstruktionen eröffnen.
Unser Bestreben ist eine stetige und fundierte Erweiterung des therapeutischen Repertoires für Lehrende und Lernende, eine regelmäßige Reflexion des eigenen Handelns und eine aktive Beteiligung an den Diskussionen der Fachwelt. Zudem ist uns die Integration unserer Kunde*innen des Vollzeitbereichs in den Arbeitsmarkt ein zentrales Anliegen. Diesem werden wir durch die kontinuierliche Orientierung an den arbeitsmarktlichen Entwicklungen und durch die Zusammenarbeit mit Dritten gerecht.


Wir sprechen von „Gelungenem Lernen“, wenn wir unseren Teilnehmer*innen einen Lernraum bieten, in dem sie sich ganz den Herausforderungen der Lernprozesse stellen und unterschiedliche Erwartungen geklärt werden können. Ihre Lebensrealität wird hier angenommen und gewürdigt. Die Reflexion des Lernprozesses ermöglichen wir durch die Anwendung der psychodramatischen und systemischen Methoden. Im Lernprozess schaffen wir Klarheit dadurch, dass Erwartungen beachtet und abgestimmt werden. Dafür informieren wir die TeilnehmerInnen über die Lernziele und den organisatorischen Ablauf des Lernprozesses.
Die Vielfalt der Dozent*innen und Methoden sowie der Rollen der Lehrenden und Lernenden ermöglicht Differenziertheit und damit neue Perspektiven. 
Übertragbarkeit des Gelernten erreichen wir durch Kontextualisierung im Lernprozess und praxisbegleitende Supervision.
Multiperspektivität erreichen wir durch das triadische System des Psychodramas und der Kybernetik II. Ordnung.


Mit der steten Bildung geeigneter Strukturen werden wir selbst zur lernenden Organisation. Wir pflegen ein Mentor*innenprogramm, jährliche Dozent*innenversammlungen und den steten Austausch mit unseren Kund*innen und (Fach-) Verbänden sowie mit unseren Netzwerkpartner*innen.
Wir wollen als Weiterbildungseinrichtung, mit unseren spezifischen Angeboten, auf dem Anbieter*innenmarkt unsere Position erhalten und weiter an die Anforderungen des Arbeitsmarktes anpassen.

Anhang



Unsere Kund*innen sind Bildungsinteressierte und Teilnehmende aus psycho-sozialen Berufsfeldern (unabhängig von ihrer Formalqualifikation), Menschen mit Therapie- und/oder Beratungsbedarf, öffentliche Auftraggeber der beruflichen (Weiter-) Bildung, soziale Einrichtungen, Unternehmen und (Fach-) Verbände.

Das Dozent*innenteam setzt sich zusammen aus therapeutisch ausgebildeten Frauen und Männern mit langjähriger Berufspraxis und Lehrerfahrung. Neue Dozent*innen erhalten eine/n Mentorin/Mentor an die Seite und werden durch eine Hospitationsphase in ihre zukünftige Lehrtätigkeit eingeführt.                                     
Das Team zeichnet sich durch die Anwendung einer großen Bandbreite von Verfahren und Methoden aus. Wir ergänzen und bereichern uns und unsere Konzepte gegenseitig durch eine bewusste Integration der verschiedenen therapeutischen Ansätze. Für die durch Verbandsrichtlinien strukturierten Weiterbildungslehrgänge besitzen die Dozent*innen die curricularen Voraussetzungen. Die Standortleiter*innen haben die Gelegenheit an den jährlichen DGSF-Treffen teilzunehmen und geben Neuigkeiten über Trends und fachliches Wissen an die Dozent*innen ihrer Region weiter. Sie bringen diese auch in die jährliche Aktualisierung des Leitbildes ein.
Unser multidisziplinäres Team setzt sich derzeit u.a. zusammen aus:
•    Psychodramatiker*innen
•    Systemischen Therapeut*innen
•    Systemisch-Integrativen Therapeut*innen
•    Musik-, Kunst- und Körpertherapeut*innen – Mediator*innen
•    Supervisor*innen und
•    Sozialtherapeut*innen
Unsere Dozent*innen bilden sich laufend fort. Wir unterstützen diese Entwicklung durch ein internes Weiterbildungsprogramm und überprüfen im Jahresrhythmus die Fortbildungsbemühungen unserer Dozent*innen.


Unser Angebot umfasst:
•    Beratungs- und Therapieweiterbildungen (praxisbegleitend und in Vollzeit)
•    Themengebundene Seminare
•    Bildungsberatung für Menschen, die sich in psycho-sozialen Berufsfeldern qualifizieren wollen
•    Unterstützung der Teilnehmer*innen und Absolvent*innen in Fragen der Fort- und Weiterbildung
•    Inhouseschulungen
•    Vermittlungsunterstützung
•    Existenzgründungsberatung
•    Supervision
•    Coaching
•    Einzel-, Paar- und Gruppentherapien
•    Kultur- und Begegnungsstätte
    Das Institut unterhält bundesweit in mehreren Städten Bildungseinrichtungen und kooperiert mit Therapeut*innen vor Ort. Das Institut ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF) und im Deutschen Fachverband für Sozialtherapie e.V. (DFS).

(Verabschiedet auf dem Dozent*innentreffen am 27.01.2018)

„Sage es mir und ich werde es vergessen.
Zeige es mir und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun und ich werde verstehen.“           
(Konfuzius)