das institut
 
Das Leitbild  

Menschliche Annahme, gegenseitige Achtung, Wohlwollen und Verlässlichkeit sind die Grundwerte unserer Arbeit.
Unsere Arbeit wird von drei wesentlichen Säulen getragen

1. der Weiterbildung
2. der Beratung, Therapie, Begleitung und Supervision
3. der Entwicklung und Erforschung neuer Ideen,
  Konzepte und Methoden im psycho-sozialen Kontext

Wir glauben, Ausbildung und Lehre sind eng mit Veränderungen im Leben der Lernenden und Lehrenden verknüpft, mit ihrer Gesundheit, ihrem Wohlbefinden, ihren sozialen Einstellungen und ihrem gesellschaftlichen Engagement. Wir arbeiten mit KollegInnen für KollegInnen, um individuelle Potentiale und Gemeinsinn zu entwickeln und zu fördern.
Beratung, Therapie, Begleitung und Supervision gestalten wir im gleichberechtigten Dialog. Wir wollen Ressourcen aktivieren und Wahlmöglichkeiten erweitern, damit unsere KlientInnen zufriedener leben können. Wir sind überzeugt, dass therapeutische Prozesse für die BeraterInnen und TherapeutInnen ebenso gewinnbringend sein können wie für die KlientInnen.

Wir wollen in der Auseinandersetzung mit therapeutischen Konzepten und Methoden Bewährtes pflegen, interdisziplinär und experimentierfreudig arbeiten und Neues entwickeln und in Bewährtes integrieren.
Wir vertreten einen praxisorientierten und erlebnisbetonten Ansatz, der von Freude und Motivation an der Arbeit und der Begegnung mit Menschen geprägt wird. Wir sind begeistert von der Kreativität psychodramatischer und systemischer Ideen und davon, wie Bewegung und Handlung neue Perspektiven und Konstruktionen eröffnen.
Unser Bestreben ist eine stetige und fundierte Erweiterung des therapeutischen Repertoires für Lehrende und Lernende, eine regelmäßige Reflektion des eigenen Handelns und eine aktive Beteiligung an den Diskussionen der Fachwelt.
Unsere KundInnen sind Bildungsinteressierte und Teilnehmende aus psycho-sozialen Berufsfeldern (unabhängig ihrer Formalqualifikation), Menschen mit Therapie- und/oder Beratungsbedarf, öffentl. Auftraggeber der beruflichen (Weiter-) Bildung, soziale Einrichtungen, Unternehmen und (Fach-) Verbände.
Das DozentInnenteam setzt sich zusammen aus akademisch, therapeutisch ausgebildeten Frauen und Männern mit langjähriger Berufspraxis und Lehrerfahrung. Neue DozentInnen erhalten nach dem erfolgreichen bestehen des Bewerbungsverfahrens eine/n Mentorin/Mentor an die Seite und werden durch eine Hospitationsphase in die Arbeit eingeführt.
Das Team zeichnet sich durch die Anwendung einer großen Bandbreite von Verfahren und Methoden aus. Wir ergänzen und bereichern uns und unsere Konzepte gegenseitig durch eine sinnvolle Integration der verschiedenen therapeutischen Ansätze. Für die durch Verbandsrichtlinien strukturierten Ausbildungslehrgänge besitzen die DozentInnen die zertifizierten Voraussetzungen.
Unser multidisziplinäres Team setzt sich derzeit u.a. aus:
- Systemischen TherapeutInnen
- FamilientherapeutInnen
- PsychodramatikerInnen
- Systemisch-Integrativen TherapeutInnen
- Kunst-/ Musik- und KörpertherpeutInnen
- SupervisorInnen und
- SozialtherapeutInnen
zusammen.
Unsere DozentInnen bilden sich laufend fort. Wir unterstützen und überprüfen im Jahresrhythmus die Fortbildungsbemühungen unserer DozentInnen.

Unser Angebot umfasst:
- Beratungs- und Therapieausbildungen
  (berufsbegleitend und in Vollzeit)
- themengebundene Seminare
- Bildungsberatung für Menschen, die sich in psycho-sozialen Berufsfeldern
 qualifizieren wollen
- Einzel-, Paar- und Gruppentherapien
- Supervision
- Coaching
- Unterstützung der TeilnehmerInnen und AbsolventInnen in Fragen der
 Aus- und Weiterbildung
- Vermittlungsunterstützung, Existenzgründungsberatung
- Kultur- und Begegnung

Das Institut unterhält bundesweit in verschiedenen Städten Bildungseinrichtungen und kooperiert mit TherapeutInnen vor Ort. Diese Standorte eröffnen und schließen wir variabel je nach Bildungsbedarf.
Das Institut ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie e.V. (DGSF) und im Deutschen Fachverband für Sozialtherapie e.V. (DFS).
Wir sprechen von gelungenem Lernen, wenn wir unseren TeilnehmerInnen einen Lernraum bieten können, indem sie sich ganz den Herausforderungen der Lernprozesse stellen, in dem unterschiedliche Erwartungen geklärt werden können und in dem ihre Lebensrealität angenommen und gewürdigt wird.
Die Reflektion des Lernprozesses ermöglichen wir durch Methoden der psychodramatischen und systemischen Prozessdiagnostik. Im Lernprozess schaffen wir Klarheit dadurch, dass Erwartungen beachtet und abgestimmt werden. Dafür informieren wir umfassend über Methodik und Didaktik und über die Lernziele.
Differenziertheit schaffen wir durch Wahrnehmungsübungen, Perspektivenwechsel und durch den abgestimmten Wechsel verschiedener DozentInnen.
Die Übertragbarkeit des Gelernten erreichen wir durch Kontextualisierung im Lernprozess und praxisbegleitenden Supervision.
Multiperspektivität erreichen wir durch die Konzepte der psychodramatischen Soziometrie und der systemischen Kybernetik.
Mit der steten Bildung geeigneter Strukturen werden wir selbst zur lernenden Organisation. Wir haben ein Patensystem der DozentInnen, jährliche DozentInnenversammlungen und den steten Austausch mit unseren Kunden und (Fach-) Verbänden zu institutionalisiert. Im Bewusstsein, dass dies nicht reicht, hinterfragen wir unsere eigene qualitative Weiterentwicklung fortwährend.

Dies wird unter anderem durch ein Qualitätssicherungsverfahren sichergestellt, das auch unsere langfristige Positionierung in der deutschen Bildungslandschaft sicherstellen soll.

Aus Ton wird der Topf geformt, doch erst durch die Leere wird er nützlich. (Aus: Das TAO des Lernens.)

Stand: 09.11.08
Das Leitbild wird ständig überprüft und ggf. fortgeschrieben. Nächster Revisionstermin: 20.11.09 (DozentInnenversammlung)